Black Friday – Eine amerikanische Tradition zu Thanksgiving

Der allseits bekannte „Black Friday“ gehört in Amerika mittlerweile zu den Thanksgiving Aktivitäten, wie das Schokoeiersuchen an Ostern. Aber wie ist diese Tradition überhaupt entstanden und hat Millionen von Amerikanern dazu gebracht vor Shopping Malls zu campen?

Die US-Amerikaner benutzen den Black Friday meist als Brückentag und eröffnen mit diesem die Weihnachtseinkaufssaison. Es gibt verschiedene Vermutungen woher die Bezeichnung stammt. Eine der populärsten ist, dass die Menschenmassen, die nach Thanksgiving auf den Straßen in Richtung Einkaufszentrum marschieren, von weitem aussehen wie eine schwarze Masse. Diese Theorie wird auch oft mit dem Borsencrash in New York im Jahre 1929 in Verbindung gebracht, da eine riesige Masse an Menschen an diesem Tag versucht hat ihre Ersparnisse in letzter Minute vor der Bank zu retten. Tatsächlich fiel dieser Börsencrash jedoch nur in Europa auf einen Freitag, aufgrund der Zeitverschiebung.

Eine weitere Theorie ist, dass an diesem Umsatzstarken Tag die Geschäfte endlich die Möglichkeit haben aus dem Minus, also den roten Zahlen, herauszukommen und schwarze Zahlen zu schreiben. Folglich hatten sie quasi schwarze Hände vom Geldzählen.

Das erste Mal aktiv verwendet wurde der Begriff 1966 im Januar in Philadelphia. Black Friday ist der Name gewesen, welchen der Freitag nach Thanksgiving von der Polizei in Philadelphia erhalten hat, da dann das große Weihnachtshopping eröffnet wurde. Somit fing die Massenüberflutung der Einkaufszentren, Stau auf den Straßen und alles andere, was die Weihnachtszeit mit sich bringt an. Folglich ist der Begriff in dieser Konnotation zunächst nicht positiv gewesen.

Was bringt mir denn der Black Friday in Europa?

Anders als in Amerika, wo Rabatte hauptsächlich vor Ort in den Geschäften Angeboten werden, spielt sich der Black Friday in Europa hauptsächlich online ab. Viele bekannte Marken wie Zara, Tommy Hilfiger usw. senken ihre Preise drastisch, um so viele Kunden wie möglich anzulocken. Aber nicht nur Kleidungsgeschäfte bieten gute Deals an, sondern auch Fluggesellschaften wie Ryanair bieten Rabatte auf Buchungen an. Mittlerweile hat die Preisnachlass Party sich durch den Cyber Monday auch noch weiter ausgedehnt, also haltet die Augen offen! Aber Vorsicht, nicht alles was günstig klingt ist es auch! Vielfach werden Rabatte künstlich aufgeblasen indem sie sich nicht auf den tatsächlichen Marktpreis beziehen, sondern auf die weit über den handelsüblichen Preisen angesetzte unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Oftmals sind daher nur Preisnachlässe von 12% bis 25% realistisch, anstelle der beworbenen 50% bis 60%. Nur wer vergleicht kann wirklich sparen. Finger weg von Panikkäufen, die meisten Angeboten kommen bald wieder, bestimmt!

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