Letzten Monat gab es mit dem Dark & Stormy einen Drink mit Rum; dieses Mal ist mal Tequila dran. Denn zu einem chilligen Sommerabend gehört einfach ein erfrischender Sundowner.

Deshalb stellen wir Euch unseren augenblicklichen Lieblingsdrink vor: Paloma!

Für unseren Sommerdrink benötigt ihr folgendes:

  • 3cl Tequila blanco (Besonders lecker wird’s z.B. mit Olmeca oder Jose Cuervo)
  • 1cl Limettensaft
  • Glass mit Grapefruit-Limonade auffüllen

Zuerst einige Eiswürfel und anschließend den Tequila in das Glas geben. Dann den Limettensaft dazu und mit Grapefruit-Limonade das Glas auffüllen. Falls ihr wollt, könnt ihr den Drink auch noch mit Limettenspalten dekorieren.

Viel Spaß!

Im Moment ist an Ferien für die meisten von euch noch gar nicht zu denken, denn ihr seid Zuhause oder in der Bibliothek eingesperrt und lernt was das Zeug hält für die anstehenden Klausuren. Trotzdem kann es nicht schaden sich ab und zu mal eine Auszeit zu gönnen und an schönere Dinge wie zum Beispiel Strand, Sonne und Meer zu denken. Wenn ihr gar nicht wisst wie ihr mit dem Stress umgehen sollt, schaut euch einen unserer letzten Artikel an, der sich genau mit diesem Thema befasst: www.staytoo.de/stay-stress-free/.

Für diejenigen unter euch, die es schaffen neben dem Lernen an die Ferien zu denken, stellen wir hier verschiedene Möglichkeiten vor, um auch mit einem Studentenbudget schön zu verreisen.

Dies ist eine super Möglichkeit um mit einem begrenzten Budget schöne Orte zu bereisen. Bei Interrail gibt es verschiedenste Tarife und das Gute ist, dass alle Tickets für Leute, die jünger als 27 sind, günstiger sind. Ob du dir nur ein Land wie zum Beispiel Spanien aussuchst oder gleich einen ganzen Länderblock wie zum Beispiel Spanien, Portugal und Italien abfährst, hängt natürlich von deinem Budget und deiner Zeit ab.

Bei dieser Website gibt es die Möglichkeit lediglich den Abflugsort einzugeben. Als Reiseziel kann man zum Beispiel ein Land eintragen oder alle Orte und dann werden einem die billigsten Flüge für den angegebenen Zeitraum angezeigt. Wobei man nicht mal ein genaues Datum angeben muss, sondern auch Monate angeben kann.

  • Blind Booking

Dies wird zum Beispiel von Germanwings angeboten. Das funktioniert so, dass du angibst was für eine Art von Reise dich interessiert, sei es Shopping, Kultur, Strand oder Party. Für jede dieser Kategorien gibt es einen Pauschalpreis und eine unterschiedliche Anzahl von Reisezielen. Diese werden einem vorher angezeigt und gegen die Gebühr von 5€ kann man bestimmte Ziele ausschließen. Dann muss man sich nur noch ein Datum aussuchen und nach der Buchung erfährt man dann, wo es hingeht.

Es gibt in Europa eine Vielzahl cooler und preisgünstiger Hostels. Bei Hostelworld findest du eine Übersicht und wertvolle Rezensionen von anderen Backpackern bzw. Reisenden. Um eine Übernachtung zu sparen ist es auch sehr schlau Nachtzüge oder Busse zu nehmen.

  • VPN

Benutze ein VPN (virtuelles privates Netzwerk), um deinen Flug zu buchen. Flugpreise können variieren je nachdem von wo aus du buchst.

  • Packe nur ein, was du auch wirklich brauchst, denn Gepäckaufgabe ist meistens teuer!
  • ISIC Studentenausweis für Rabatte

Der ISIC Studentenausweis kann einem viele Rabatte beschaffen. Man hat die Möglichkeit in Restaurants, Museen und ähnlichem günstiger zu essen oder sich Ausstellungen für weniger Geld anzuschauen.

Ihr habt noch mehr Tipps oder habt spezielle Erfahrungen, was das Reisen angeht? Dann schreibt uns jetzt unter info@staytoo.de!

Zu jedem guten Essen gehört auch ein guter Drink, deshalb findet ihr auf der StayTasty Seite ab jetzt nicht nur leckere Gerichte zum Nachkochen, sondern auch Drinks zum Nachmixen.

Der erste Drink heißt Dark’n’Stormy und hierfür braucht ihr folgendes:

  • 4cl black Rum
  • 2cl Limettensaft
  • Ginger Beer

Zuerst gebt ihr den Rum in das Glas und tut dann den Limettensaft dazu. Das Gingerbeer benutzt ihr dann um den Drink aufzufüllen bis das Glas voll ist. Falls ihr wollt könnt ihr den Drink auch noch mit Limettenspalten dekorieren.

Viel Spaß!

In unserem letzten Newsletter haben wir euch unsere neuste Rubrik StayTasty vorgestellt. Hier stellen wir jeden Monat ein Rezept zur Verfügung, welches ihr ganz leicht in der Küche eures Staytoo Apartments nachkochen könnt.

Im Mai gab es ein One Pot Gericht, das eine wunderbar einfache Lösung für ein warmes Essen Abends ohne viel Abwasch darstellt. In den Sommermonaten gibt es nichts gemütlicheres als mit Freunden zu Brunchen, deshalb stellen wir diesmal ein unglaublich gutes Rezept für Bananenpancakes mit Blaubeeren vor. Haltet euch fest!

Alles was ihr braucht (für 4 Portionen) sind/ist:

  • 3 gereifte Bananen
  • 1 Ei
  • 100g braunen Zucker
  • 1 Msp. Salz
  • 200g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 200 ml Milch
  • 200g Blaubeeren
  • Falls vorhanden: 1TL Vanilleextrakt, ½ TL Zimt, 1 Msp. Muskat

Zunächst die drei überreifen Bananen in einer Schale zu Brei pürieren. In einer zweiten Schüssel werden dann mit einem Schneebesen Ei, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und Muskat vermischt. Wenn dies fertig ist, wird der Bananenpüree langsam untergemischt bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Daraufhin werden Mehl und Backpulver dazu getan und um die zum Backen zu dicke Masse zähflüssiger zu machen, wird dann die Milch untergerührt. Last but not least wird dann ungefähr die Hälfte der Blaubeeren in den Teig gemischt. Nun braucht man lediglich noch etwas Öl für die Pfanne und dann kann das backen losgehen. Die restlichen Blaubeeren können dann zum Verzieren der Pancakes genutzt werden.

Guten Appetit!

Du warst noch nie auf einem Festival und weißt nicht genau, was essentiell ist und auf jeden Fall in die Festivaltasche gehört? Nicht verzagen, Staytoo fragen! Wir stellen dir hier eine Liste zusammen mit den Must-Haves der Festivalsaison. Die offensichtlichen Geschichten, wie Zelt, Schlafsack, Glitzer und Klamotten mal außen vor gelassen:

 

  1. Bauchtasche: Zum Glück kommen die Bauchtaschen langsam wieder in Mode und erinnern nicht nur noch an Adidas Jogginganzüge und Adiletten. Komfortable und stylische findest du zum Beispiel hier: asos.de/damen/taschen-geldborsen/gurteltaschen/cat/?cid=21804

 

  1. Regencape: Gerade auf Festivals in Deutschland ist es immer sehr schlau ein Regencape (auch im Sommer) in der Tasche zu haben. Viele Festivals neigen dazu sich spontan in eine gigantische Dusche zu verwandeln und so schön es ist, nach ein paar Stunden wird das doch etwas lästig. Auf regenponcho.com gibt es viele Regenponchos zu einem sehr guten Preis.

 

  1. Gummistiefel: Ein lebenswichtiges Accessoire für jedes Festival und gut kombiniert können sie auch richtig schick aussehen.

 

  1. Mundspülung: Meistens sind die Schlangen zu den Waschbecken und Duschen morgens unendlich lang, also ist es auf jeden Fall ratsam eine Mundspülung mitzunehmen. Man will ja nicht direkt alle Leute um sich herum verschrecken, wenn man seinen Mund aufmacht.

 

  1. Trockenshampoo: Für das Trockenshampoo gilt im Prinzip ähnliches wie für die Mundspülung. Der Weg zu den Duschen ist lang und voller Menschen, deshalb ist es schlau Trockenshampoo mitzunehmen, damit man sich die Festival Fotos anschauen kann ohne sich zu denken: „Mensch, ich hätte mich echt mal duschen sollen!“.

 

  1. Campingkocher: Dosenravioli und weiteres typisches Dosen-Camping-Essen ist einfach viel leckerer aufgewärmt. Und das Dosenessen kann auch mal ein paar Tage in einem überhitzten Zelt stehen ohne, dass es schlecht wird und nicht mehr schmeckt.

 

  1. Kokosnusswasser: Auf einem Festival lebt man meistens nicht sehr gesund und Kokosnusswasser ist das absolut beste Heilmittel gegen einen Kater.

 

  1. Schlafmaske: In einem Zelt hat man leider keine Gardinen und damit man nicht immer super früh aufwacht empfehlen wir eine Schlafmaske. Die kann man überall kaufen, bei H&M zum Beispiel.

 

  1. Sonnenschutz: Sich sowohl auf Regen als auch auf strahlende Sonne und 30 Grad vorzubereiten ist auf Festivals immer eine gute Idee. Essentials hierfür sind Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut und viel Wasser trinken!

 

  1. Reinigungstücher: Die kannst du nicht nur als eigene Ersatzdusche oder zum Abschminken benutzen, sondern auch um zum Beispiel den Campingkocher oder anderes zu säubern.

 

  1. Stuhl: Der ist sehr wichtig! Man steht den ganzen Tag und tanzt und dann hat man gerade seine Dosenravioli auf dem Campingkocher warm gemacht, will sie gemütlich essen, aber die komfortable Sitzgelegenheit fehlt…. Deshalb braucht man einen Campingstuhl.

StayTasty heißt unsere neue Rubrik, in der wir euch leckere Anregungen zum nachkochen geben. Hier erfahrt ihr, was ihr alles in der Küche eures Staytoo Apartments zaubern könnt. Dafür haben wir die Probe aufs Exempel gemacht und einen Tag lang ein Apartments zur Showküche umgewandelt. Nun stellen wir Euch regelmäßig unsere Lieblingsgerichte vor. Dabei stehen die so genannten „One Pot“-Gerichte hoch im Kurs, denn wer kennt es nicht: Man will nur ganz schnell etwas zu Essen machen und gleich steht die komplette Küche voll von schmutzigem Geschirr. Um dieser Unordnung zu entfliehen gibt es einen einfachen Trick, nämlich alles in einem Topf zuzubereiten!

Los geht’s mit: Hähnchen-Paprika-Nudeln (für 2 Personen)

Alles was ihr dazu braucht ist:

  • Einen Topf
  • Eine Schüssel
  • 400 Gramm Hähnchen
  • Paprika in jeweils rot, gelb und grün
  • Eine Zwiebel
  • Chilipulver
  • Etwas Knoblauch
  • 1,2l Milch
  • 500g Penne
  • 200 Gramm geriebenen Mozzarella

Und so wird’s gemacht:

Die Zutaten klein schneiden, der Reihe nach in den Topf geben und mit etwas Öl anbraten. (Kleiner Tipp: Nehmt das Hähnchen raus, bevor ihr die Paprika und Zwiebeln anschwitzt). Alle Zutaten leicht anbraten lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach weiterem umrühren Chilipulver und kleingehackten Knoblauch hinzufügen. Wenn sich das Chilipulver gleichmäßig verteilt hat, ist es Zeit die Milch in den Topf zu gießen und die Penne hinzuzugeben. Sobald diese „Al dente“ sind, werden noch 200 Gramm Mozzarella untergerührt, um eine cremige Soße zu erzeugen.

Bon appétit!

Normalerweise denkt man mit seinen Anfang Zwanzig, dass man ungefähr weiß, wie teuer das alltägliche Leben ist. So stürzt du  dich ohne große Gedanken in den studentischen Lebensstil und stolperst schnell in ungeahnte Kostenfallen.

Um eine kleine Übersicht zu geben, legt das Studentenwerk in regelmäßigen Abständen eine sogenannte Sozialerhebung vor, in der die wirtschaftliche und soziale Lage von Studenten dargestellt wird. Diese Untersuchung ist vor allem angesichts der schwerwiegenden Reformen des Hochschulsystems eine brauchbare Informationsgrundlage z.B. in Ermessung des BAföG-Betrags.

Die 20.  Sozialerhebung aus dem Jahre 2012 ist momentan die aktuellste und listet unter anderen die durchschnittlichen Kosten für Studenten auf, die pro Monat anfallen. Vorab ist darauf zu achten, dass die Zahlen aus dem Jahre 2012 sind und keineswegs für die derzeitige Lage repräsentativ sind. Derzeit wird an der 21. Sozialerhebung gearbeitet, die Mitte des Jahres 2017 erscheinen soll.

Aus der 20. Sind folgende Werte zu entnehmen:

Miete inkl. Nebenkosten                                                                                                                              300,00 €

Ernährung                                                                                                                                                       165,00 €

Kleidung                                                                                                                                                           52,00 €

Lernmittel                                                                                                                                                        30,00 €

Auto und /oder öffentliche Verkehrsmittel                                                                                  120,00 €/40,00 €

Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente                                                                                        60,00 €

Kommunikation                                                                                                                                               33,00 €

Freizeit, Kultur und Sport                                                                                                                               68,00 €

Studien- und andere Gebühren                                                                                                                    56,00 €

Gesamt                                                                                                                                                                            846,00 €

 

Miete

Dies ist nur der Durchschnittswert, wobei die Kostenspanne sich laut Untersuchungen der Sozialerhebung von 570,00 € – 1.100,00 € bewegt.

Ein ausschlaggebender Faktor für diesen hohen Kostenrahmen ist das unterschiedliche Mietniveau in den verschiedenen Städten. Eine aktuellere Quelle aus dem Jahre 2015 listet die WG-Zimmer Preise von 65 Städten in Deutschland auf und zeigt als Spitzenreiter mit 492,00 € pro Zimmer München an, gefolgt von Frankfurt a. M. (425,00 €), Hamburg (413,00 €) und Köln (390,00 €). Es ist auch bei diesen Werten anzunehmen, dass sie sich in den letzten 2 Jahren nochmal erhöht habe, selbst wenn man also den vollen BAföG-Betrag erhält wird es sehr schwierig in den „Top“-Städten eine anständige Bleibe zu bekommen, die bezahlbar und in einer annehmbaren Umgebung ist. Als allgemeine Faustregel sollte allgemein gelten, dass ungefähr 35% des Gesamtbudget für deine Miete verwendet werden sollten.

 

Ernährung

Die Ernährungskosten richtig zu bestimmen ist  sehr schwierig, da es viele verschiedene Faktoren gibt, die sehr ausschlaggebend für die Endkosten sind. Es fängt damit an ob man sich den Haushalt mit anderen teilt, oder alleine für sich sorgt wie z.B.in einem Studentenwohnheim oder Studentenapartment. Ein Vorteil des alleine Lebens ist, mit gewisser Übung, das Verderbnis Risiko der Lebensmittel auf ein Minimum zu reduzieren. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen banal, aber es fällt vielen Studenten gerade in der Anfangszeit schwer, die richtigen Mengen einzukaufen. Auch musst du sich entscheiden ob du selbst kochen willst oder doch lieber in der der Mensa das Essen genießen willst.  Aus der Sozialerhebung ist eine Kostenspanne von 152,00 € – 167,00 € zu erfassen, wobei die Autoren darauf hinweisen, dass viele Studenten große Probleme hatten, ihren tatsächlichen Verbrauch, repräsentativ zu erläutern. Deswegen schätzen die Autoren den tatsächlichen Verbrauch auf 80,00 € – 250,00 € ein, wobei die Region sehr entscheidend für die Lebensmittelpreise ist. Muss 80,00 € nicht gleich bedeuten, dass du an einem Existenzminimum lebst, sondern deinen Einkauf perfekt abgestimmt hast z.B. durch Einkaufskoordinierung anhand von Preisangeboten in jeweiligen Discountern bzw. Supermärkten. Und zu guter Letzt ist immer die Menge an Essen, die du pro Tag zu dir nimmst entscheidend.

 

Kleidung

Kleidungskosten bewegen sich in einem recht überschaubaren Bereich und haben sich lediglich um 1,00 € seit der letzten Sozialerhebung 2009 erhöht. Viele Studenten wurden kurz vor ihrem Auszug ausreichend von ihren Eltern ausgestattet und sehen Shopping immer als erste Einsparung, wenn das Geld während des Studiums mal wieder knapp wird.

 

Lernmittel

Wie viel du für dein Lehrmaterial ausgibst ist stark vom Studienfach abhängig. Deswegen sollte dir von Anfang an bewusst sein, wie viel dein Studiengang von dir in Bereich Ausgaben verlangt. Zum Glück ist dies recht absehbar, wobei, dass der Spitzenreiter Zahnmedizin ist, mit durchschnittlich 65,00 € pro Monat, für viele nicht direkt einleuchtend war. Doch gerade im Medizin- und Jurastudium ist es zwingend erforderlich sich stetig Neuauflagen zu besorgen, um immer das aktuellste Wissen vorliegend zu haben. So fallen in diesen Bereichen eine Kostenspanne von 40,00 € – 65,00€ pro Monat an. Dicht gefolgt mit 49,00 € – 52,00 € pro Monat kommen die Studiengänge für Bildende Künste und Architektur. Bei denen sind die Kosten nicht anhand von teuren Büchern zu ermessen, sondern durch den ständigen Verbrauch von Materialien aus dem Schreibwarenladen. Am niedrigsten liegen die Ausgaben bei den Studiengängen Haushaltswissenschaften, Physik, Astronomie, Mathematik, Informatik, und Elektrotechnik mit durchschnittlich 18,00 € – 22,00 € pro Monat. Wenn du jetzt mit deinem Studium angefangen hast und merkst, dass du viel weniger ausgibst als es hier angegeben ist, musst du auf jeden Fall bedenken, dass kurz vor den Prüfungen die Ausgaben für Materialien rapide ansteigen. Also solltest du dir von Anfang an immer einen kleinen Puffer zurück legen.

 

Verkehrskosten

Die tatsächlichen Fahrtkosten zu bestimmen, ist allein durch die Aussagen der Studenten schwer, da gerade mal nur 4 von 5 Befragten überhaupt Kosten in diesem Bereich angaben. Vermutlich unterschätzen bzw. vergessen sie die Kosten, da man den Semesterbeitrag, der oft das Ticket für den ÖPNV beinhaltet, nach der Zahlung nichtmehr auf den Schirm hat. Wenn du also deinen Semesterbeitrag selbst bezahlen musst, solltest du dir immer im Klaren sein, dass du monatlich ca. 40,00 € für öffentlich Verkehrsmittel bezahlst.

Anders ist es auch wenn du ein eigenes Auto besitzt, dann können die monatlichen Ausgaben im Durchschnitt über 120,00 € betragen.

 

Versicherungskosten

Als Student kann man unter gewissen Voraussetzungen  bis zum Ende seines 25. Lebensjahr über seine Eltern versichert sein, was zu Folge hat, sofern du die Vorgaben erfüllst, dass deine Kosten in diesem Bereichen gegen  0,00 € laufen können. Wenn man jedoch dieses Alter übersteigen die Kosten sehr schnell zu einem signifikanten Betrag im Monat an. So kann es vorkommen, dass man als 30-jähriger Student bis zu 128,00 € im Monat alleine für die Krankenkasse bezahlen muss.

 

Kommunikation

Heutzutage sind Smartphone und das ständige online sein gar nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Man wächst heutzutage mit dieser Technik auf, doch weiß eigentlich meistens nur wie teuer der eigene Handyvertrag ist. Und durch die ganzen „Kombi“-Möglichkeiten verliert man relativ schnell den Überblick, wie viel denn nun die einzelnen Dienstleistungen kosten. Hinzu kommt, dass du die Möglichkeit bekommst dir die Internet- und GEZ-Kosten ggf. mit deinen Mitbewohnern zu teilen. Im Durchschnitt bezahlen Studenten ungefähr 33,00 € pro Monat; ein Wert der höchst wahrscheinlich durch die anhaltend hohe Konkurrenz auf dem Markt weiter sinken wird.

Kleiner Tipp: Achte bei Vertragsabschlüssen immer auf den durchschnittlichen Wert, den du im Vertragszeitraum  pro Monat zahlen musst. Oft wird z. B. damit geworben sich einen DSL-Anschluss für nur 9,95 € pro Monat einrichten zu lassen, aber im Kleingedruckten steht geschrieben , dass man ab dem 13. Vertragsmonat dann 44,95 € zahlen muss. So kommt man schnell auf einen Median von 27,45 €, den man während der Vertragslaufzeit zu zahlen hat.

 

Freizeit

Etwas unter 10% des Budget verwendet ein Student für seine Freizeitaktivitäten. Unterschiede gibt es vor allem bei den verschiedenen Geschlechtern, denn die Männer (74,00 €) gaben im Durchschnitt knapp 10,00 € mehr aus als die Frauen (63,00 €). Aber am stärksten sorgt die Einwohnerzahl des Wohnortes des Studenten dafür wie viel er jeden Monat für seinen Spaß ausgibt. Aufgrund der hohen Angebotsmöglichkeiten, tendieren Studenten in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern ungefähr 77,00 € monatlich auszugeben, wobei die Studenten in Kleinstädten mit nur maximal 50.000 Einwohnern es gerade mal auf 57,00 € kommten.

 

Studien- und andere Gebühren

Und zu guter Letzt darfst du den Semesterbeitrag nie aus den Augen verlieren. Andernfalls kann es dazu kommen, dass du im letzten Monat deines Semesters bist, dass BAföG gerade frisch auf das Konto eingeflossen ist und du dann direkt alles wieder für den Semesterbeitrag ausgeben musst. Deswegen  informiere dich gründlich wie hoch der Beitrag in deinem Bundesland bzw. deiner Unistadt ist und kalkuliere die monatliche Rate dementsprechend mit ein. Wenn du kein Studienanfänger oder ein Senior bist, kann es auch sein, dass für dich Studiengebühren anfallen. Weitere Informationen bekommst du in den unten stehenden Links.

 

Um alles einmal zusammenzufassen:

Studieren ist, wenn man sich so alles einmal vor das Auge hält, keine günstige Angelegenheit, wobei wir hier in Deutschland echt Glück haben, da wir „nur“ den Semesterbeitrag und nicht wie in anderen Ländern das komplette Studium bezahlen müssen. Dieser Überblick schließt auch nur das alltägliche Leben ein und beinhaltet keine Kosten wie z.B. den Umzug, einen neuen PC, Urlaub etc. Aber lass dich von alldem auf gar keinen Fall abschrecken, denn es gibt viele verschiedenen Möglichkeiten auch während deines Studiums unabhängig von deinen Eltern an Geld zu kommen und auf unserer Webseite haben wir viele Informationen dazu.

Auch ist immer zu bedenken, dass es extra für Studenten angepasste Tarife gibt, oder Wohnen in Studentenapartments, die dir vollmöblierten Wohnraum zur Verfügung stellen, wobei du dir schon von Anfang an einen teuren Umzug und diverse Anschaffungskosten sparst.

Es wird sich dir immer eine Möglichkeiten bieten in an deinem Traumunistandort zu studieren!

 

Anhang:

Was ist der Rundfunkbeitrag?

https://www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/rundfunkbeitrag-fuer-studenten.php

Wo muss ich welche Studiengebühren bezahlen?

https://www.studis-online.de/StudInfo/Gebuehren/

 

#StayInBudget

Durch die Zulassungsbeschränkung in vielen deutschen Universitäten ist es nicht jedem möglich sein Wunschstudiengang an seinem Wunschort zu studieren. Die Studienplatzklage ist eine Möglichkeit, trotz Absage, sich doch noch diesen Wunsch zu erfüllen. Doch was genau ist dabei zu beachten und wie hoch stehen die Erfolgschancen?

Viele potentielle Studenten versprechen sich geradezu wundersames von einer Studienplatzklage. Es wird vielen jungen Studienanfängern suggeriert, dass mithilfe dieses Mittels ein Studienplatz so gut wie garantiert ist. Doch ganz so einfach, wie sich viele das ausmalen, ist es nicht….

Was passiert bei einer Klage?

Ein möglicher Ansatzpunkt ist die sogenannte Kapazitätsklage. Gesetzlich sind die Universitäten nämlich dazu verpflichtet ihre volle Kapazität auszuschöpfen, da jeder, laut Grundgesetz, das Recht hat einem Beruf seiner Wahl nachzugehen. Zunächst musst du beachten, dass du für solch ein Verfahren, sofern du dich nicht selbst damit auseinander setzen möchtest, einen Rechtanwalt beauftragen solltest. Dieser verursacht natürlich Kosten, die in (fast) jedem Fall zu tragen sind.

Der Ablauf dieses Prozesses gestaltet sich dann folgendermaßen: Zunächst muss die Kapazitätsklage von dir oder deinem Anwalt beim Gericht eingereicht werden. Daraufhin kann die Hochschule oder Universität einen Widerspruch einreichen, in dem sie versucht nach zu weisen, dass sie alle möglichen Studienplätze bereits vergeben hat. Bei einer erfolgreichen Klage, kommt es in den meisten Fällen dann zu einem Vergleich mit der Hochschule. Wenn dies eintritt, vergibt die Hochschule zusätzliche Studienplätze, welche auf alle Kläger aufgeteilt werden, die sich mit der Hochschule auf einen Vergleich geeinigt haben. Sollte diese Zahl kleiner sein, als die Anzahl der klagenden Studienanfänger, wird gelost.

Besonders bei sehr begehrten Studienfächern wie Medizin oder in Metropolregionen wie Berlin, Hamburg oder München ist dann die Erfolgschance eher gering. Und genau da liegt das Problem. Bei Studiengängen die eine hohe Anzahl an Bewerbern haben, ist die Chance einer erfolgreichen Klage geringer.

Was kostet dich das?

Abhängig von den gewählten Verfahrensschritten und ob du einen Anwalt dazu ziehst oder nicht, fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. 50 Euro jedoch mindestens, da dies die Summe für die Antragstellung eines Verfahrens ist. Viele Anwälte bieten spezielle Angebote für Studienklagen an. Diese sehen so aus, dass man sich auf ein Erfolgshonorar einigt, was bedeutet, dass nur bei einer erfolgreichen Klage gezahlt werden muss. Solch ein Modell ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man sich dazu entscheidet einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Dadurch bist du dir der anfallenden Gebühren im Vorhinein bewusst und sparst dir jegliche Kosten, sofern die Klage nicht zum Erfolg führen sollte. Solltest du dich jedoch entscheiden selbst zu Klagen und dann nach diversen juristischen Schritten keinen Erfolg haben, musst du die gesamten Gerichtskosten tragen, die durchaus die 1.000 Euro übersteigen könnten.

Wann ist eine Studienplatzklage sinnvoll?

Zum einen solltest du abwägen, ob es dir wirklich das ganze Geld wert ist. In besonders schwierigen Fällen kann es leicht sehr teuer werden und sich unter Umständen über Wochen hinziehen. Zum anderen solltest du dir die Frage stellen, ob es unbedingt dieser Studienort oder gar dieses Studienfach sein muss. Eventuell gibt es andere Städte, die dir ebenso gefallen und ausreichend Studienplätze anbieten.

Vielleicht benötigst du auch nur ein oder zwei Wartesemester, so dass du diese Zeit für neue Erfahrungen nutzen könntest, bevor du dein Studium beginnst? Du könntest Reisen, ein FSJ machen oder schon mal ein Praktikum in dem gewünschten Bereich machen. Für weitere Ideen und Anregungen, sieh dir den Artikel über das Gap-Year auf unserer Seite an.

Egal wie du dich entscheidest, du solltest die verschiedenen Möglichkeiten gut überlegt abwägen. Ziehe dir deine Eltern und deine Freunde zu Rate und bespreche, was das Beste für dich sein könnte. Manchmal verrennt man sich in etwas und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Also überstürze nichts und mach dir deine Gedanken!

Stress ist echt furchtbar! Er versaut einem die Zeit mit den Freunden und der Familie, weil man ihn einfach nicht richtig los wird. Da wir nicht wollen, dass ihr mit Anfang 20 mit einem Magengeschwür ins Krankenhaus eingeliefert werdet, haben wir für euch die besten Tipps und Tricks zusammengestellt mit Stress gut umzugehen.

  • Meditation: Das könnt ihr euch vielleicht nicht vorstellen, wenn ihr kein Yogi seid, aber sich einfach mal auf die Atmung zu konzentrieren und sowohl mental als auch körperlich runter zukommen, kann wahnsinnig erholsam sein. Bei dem Begriff Meditation neigt man immer dazu einen schwebenden alten Mann vor Augen zu haben, aber es geht einfach nur darum sich zu sammeln.
  • Musik: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Musik ein gutes Mittel gegen Stress ist. Besonders beruhigende Klänge, helfen dabei den Körper und das Gehirn zu entspannen.
  • Freunde: Sich einfach mal eine kurze Auszeit zu gönnen und mit Freunden zu quatschen kann Wunder für die Seele bewirken. Zusammen zu lachen, zu entspannen und einfach mal alle Sorgen zu vergessen, lässt das Leben gleich viel rosiger aussehen.
  • Ein wichtiger Punkt wurde eben erwähnt: Lachen! Durch ausgelassenes Lachen und echte Freude werden Endorphine ausgeschüttet, die ganz einfach bewirken, dass man sich wesentlich besser fühlt und alles nicht mehr ganz so schlimm erscheint.
  • Grüner Tee oder Matcha: Koffein bewirkt einen temporären, kurzweiligen Energieschub. Der Blutdruck wird kurz hochgefahren, aber nach kurzer Zeit fühlt man sich noch schlapper als vor dem Kaffee. Deshalb würden wir euch raten grünen Tee oder Matcha zu trinken. Kaffee bewirkt einen kurzweiligen Energieschub. Matcha und grüner Tee brauchen zwar länger um zu wirken, aber halten dafür länger an.
  • Bewegung: Sich mal richtig ordentlich auszupowern, oder auch nur für 5 Minuten zu bewegen, ist ein sehr gutes Mittel gegen Stress. Beim Joggen bekommt man immer gut den Kopf frei und auch nur einmal um den Block zu gehen hilft schon dabei die Gedanken zu sammeln. Nehmt euch Zeit für euch selbst! Wer Sport macht, weißt, dass man sich nach einem geschafften Lauf oder guten Workout gleich tausendmal besser fühlt. Dazu muss man gar nicht unbedingt rausgehen, sondern ihr könnt auch ganz entspannt Zuhause ein paar Übungen machen.
  • Organisation: Bekanntlich neigen die Deutschen ja sowieso dazu sehr strukturiert und organisiert zu sein, aber für all die Chaoten und Last Minute Menschen unter uns „A little structure never hurt nobody“… Sich eine To-Do Liste für jeden Tag anzulegen, ist da eventuell die beste Lösung. Diese darf aber auch nicht zu viele Punkte auf einmal haben, sondern muss realistisch und für euch auch gut umsetzbar sein. Eine Seite, die euch helfen könnte, findet ihr hier.

 

Wie ihr seht ist es gar nicht so schwer etwas Stress abzubauen. Egal wie du mit deinem Stress umgehst, nimm dir regelmäßig und kontinuierlich deine Auszeiten. So beugst du am besten einem Burn-out vor!

Vorausgesetzt du hast dich dafür entschieden zu studieren, stellt sich nun die Frage, was du denn studieren kannst. Allein in Deutschland gibt es mehr als 18.000 verschiedene Studiengänge und wenn man das Ausland noch dazu zieht, gibt es sicher viel mehr. Wie soll man sich da für nur einen Studiengang entscheiden?

Zu Beginn ist es immer einfacher auszuschließen was man nicht studieren möchte als zu sagen was man studieren möchte, deshalb sollte man zunächst über die Bereiche nachdenken, die einen überhaupt nicht interessieren, seien es die Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften oder Sprachen. Wenn man in der Richtung weiter geht, wird die Liste immer und immer kürzer.

Wahnsinnig hilfreich ist es ganz viele Gespräche zu führen, zum Einen, weil Andere einen vielleicht differenziert wahrnehmen und weil man sich teilweise bei langen Gesprächen selbst überrascht. Aber lasst euch von dieser Entscheidung nicht bis zum Äußersten stressen, denn es ist total okay den Studiengang zu wechseln, weil man merkt, dass es einem doch eher nicht liegt. Natürlich sollte man nicht jedes Semester das Studienfach verändern, aber lieber man stellt es nach einem halben Jahr fest als, dass man am Ende in dem Beruf sitzt und es einem überhaupt nicht gefällt.

Falls du jemand bist der sich überhaupt nicht entscheiden kann, dann wäre unser Tipp: Lass dir mit deiner Studienwahl so viel offen wie möglich. Als Physiker hast du wesentlich weniger Optionen auf dem Arbeitsmarkt als jemand der zum Beispiel Jura oder BWL studiert hat. Wenn die Frage des ungefähren Bereiches in dem man sich bewegen möchte dann aber geklärt ist, folgt die Wichtigkeit des Standortes. Ist mir die Stadt wichtiger oder der Studiengang? Möchte ich in Deutschland bleiben oder zieht es mich in ein anderes europäisches Land oder sogar auf einen anderen Kontinent?

Ein klarer Vorteil des Studiums innerhalb Deutschlands ist der Kostenfaktor. In so gut wie allen anderen europäischen Ländern muss man eine gute Stange Geld bezahlen, um dort zu studieren. England zum Beispiel hat sehr gute Universitäten, aber sie sind relativ teuer, wobei natürlich kein anderes Land so kostspielig ist wie Amerika. Ein europäisches Land hat aber auch sehr gute Universitäten und ist nicht mal annähernd so kostspielig, nämlich Holland. Bekannte und auch sehr gute Unis in Holland sind zum Beispiel die Universität Maastricht und die Universität Leiden.

Eine weitere Option für jemanden, der unbedingt auch im Ausland studieren möchte, wäre es den Bachelor in Deutschland zu machen und durch sehr gute Noten entweder seinen Master über ein Stipendium an der jeweiligen Schule zu machen oder eben diese zwei Jahre privat zu zahlen. Fangt nicht zu spät an mit der Planung , die Zeit rast meistens und man verpasst schnell wichtige Abgabetermine, weil man zum Beispiel an der eigenen Bachelorarbeit sitzt. Dazu noch als Tipp: Es gibt sehr viele Stipendien, die noch unentdeckt sind, sich breitflächig zu informieren was das anbelangt kann viele Möglichkeiten eröffnen.

Links:

  • studiengaenge.zeit.de/sit : Hier findet ihr einen von der Zeit zusammengestellten Test, der euch dabei helfen soll zu ermitteln was für ein Studiengang in Frage kommen könnte.
  • www.geva-institut.de : Der Geva Test ist auch ein Test, der sich damit befasst welches Berufsbild euren Fähigkeiten am meisten zuspricht. Dieser Test wird auch an vielen Schulen angeboten, also meldet euch für ihn an, um eurem Traumberuf etwas näher zu kommen.
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