Mit leerem Magen lässt es sich bestimmt nicht lernen. Deswegen haben wir für euch diesen Monat mal einen leckeren Snack für chillige Lernpausen ausgesucht. Das sind die Zutaten für ein italienisches Ciabatta-Sandwich:

  • 1 Ciabatta-Brot
  • Cherry-Tomaten
  • Kochschinken
  • Rucola
  • Gouda Käse
  • Getrocknete Tomaten
  • Kopfsalat
  • Tomatensauce
  • Frischkäse

Zubereitung:

Zunächst schneidet ihr das Ciabatta-Brot in der Mitte durch. Dann könnt ihr beide Seiten mit Butter oder Olivenöl und die Unterseite mit Tomatensauce beschmieren. Nun belegt ihr das Sandwich mit einem Bett aus Rucola, Kopfsalat und ein paar gewürfelten Cherry-Tomaten. Jetzt kommt eine ordentliche Schicht Kochschinken und Gouda drauf, die mit getrockneten Tomaten getoppt wird. Abschließend noch die Oberseite mit Frischkäse schmieren und das Sandwich mit halben Cherry-Tomaten garnieren.

Buon appetito!

Durch die Zulassungsbeschränkung in vielen deutschen Universitäten ist es nicht jedem möglich sein Wunschstudiengang an seinem Wunschort zu studieren. Die Studienplatzklage ist eine Möglichkeit, trotz Absage, sich doch noch diesen Wunsch zu erfüllen. Doch was genau ist dabei zu beachten und wie hoch stehen die Erfolgschancen?

Viele potentielle Studenten versprechen sich geradezu wundersames von einer Studienplatzklage. Es wird vielen jungen Studienanfängern suggeriert, dass mithilfe dieses Mittels ein Studienplatz so gut wie garantiert ist. Doch ganz so einfach, wie sich viele das ausmalen, ist es nicht….

Was passiert bei einer Klage?

Ein möglicher Ansatzpunkt ist die sogenannte Kapazitätsklage. Gesetzlich sind die Universitäten nämlich dazu verpflichtet ihre volle Kapazität auszuschöpfen, da jeder, laut Grundgesetz, das Recht hat einem Beruf seiner Wahl nachzugehen. Zunächst musst du beachten, dass du für solch ein Verfahren, sofern du dich nicht selbst damit auseinander setzen möchtest, einen Rechtanwalt beauftragen solltest. Dieser verursacht natürlich Kosten, die in (fast) jedem Fall zu tragen sind.

Der Ablauf dieses Prozesses gestaltet sich dann folgendermaßen: Zunächst muss die Kapazitätsklage von dir oder deinem Anwalt beim Gericht eingereicht werden. Daraufhin kann die Hochschule oder Universität einen Widerspruch einreichen, in dem sie versucht nach zu weisen, dass sie alle möglichen Studienplätze bereits vergeben hat. Bei einer erfolgreichen Klage, kommt es in den meisten Fällen dann zu einem Vergleich mit der Hochschule. Wenn dies eintritt, vergibt die Hochschule zusätzliche Studienplätze, welche auf alle Kläger aufgeteilt werden, die sich mit der Hochschule auf einen Vergleich geeinigt haben. Sollte diese Zahl kleiner sein, als die Anzahl der klagenden Studienanfänger, wird gelost.

Besonders bei sehr begehrten Studienfächern wie Medizin oder in Metropolregionen wie Berlin, Hamburg oder München ist dann die Erfolgschance eher gering. Und genau da liegt das Problem. Bei Studiengängen die eine hohe Anzahl an Bewerbern haben, ist die Chance einer erfolgreichen Klage geringer.

Was kostet dich das?

Abhängig von den gewählten Verfahrensschritten und ob du einen Anwalt dazu ziehst oder nicht, fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. 50 Euro jedoch mindestens, da dies die Summe für die Antragstellung eines Verfahrens ist. Viele Anwälte bieten spezielle Angebote für Studienklagen an. Diese sehen so aus, dass man sich auf ein Erfolgshonorar einigt, was bedeutet, dass nur bei einer erfolgreichen Klage gezahlt werden muss. Solch ein Modell ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man sich dazu entscheidet einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Dadurch bist du dir der anfallenden Gebühren im Vorhinein bewusst und sparst dir jegliche Kosten, sofern die Klage nicht zum Erfolg führen sollte. Solltest du dich jedoch entscheiden selbst zu Klagen und dann nach diversen juristischen Schritten keinen Erfolg haben, musst du die gesamten Gerichtskosten tragen, die durchaus die 1.000 Euro übersteigen könnten.

Wann ist eine Studienplatzklage sinnvoll?

Zum einen solltest du abwägen, ob es dir wirklich das ganze Geld wert ist. In besonders schwierigen Fällen kann es leicht sehr teuer werden und sich unter Umständen über Wochen hinziehen. Zum anderen solltest du dir die Frage stellen, ob es unbedingt dieser Studienort oder gar dieses Studienfach sein muss. Eventuell gibt es andere Städte, die dir ebenso gefallen und ausreichend Studienplätze anbieten.

Vielleicht benötigst du auch nur ein oder zwei Wartesemester, so dass du diese Zeit für neue Erfahrungen nutzen könntest, bevor du dein Studium beginnst? Du könntest Reisen, ein FSJ machen oder schon mal ein Praktikum in dem gewünschten Bereich machen. Für weitere Ideen und Anregungen, sieh dir den Artikel über das Gap-Year auf unserer Seite an.

Egal wie du dich entscheidest, du solltest die verschiedenen Möglichkeiten gut überlegt abwägen. Ziehe dir deine Eltern und deine Freunde zu Rate und bespreche, was das Beste für dich sein könnte. Manchmal verrennt man sich in etwas und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Also überstürze nichts und mach dir deine Gedanken!

Stress ist echt furchtbar! Er versaut einem die Zeit mit den Freunden und der Familie, weil man ihn einfach nicht richtig los wird. Da wir nicht wollen, dass ihr mit Anfang 20 mit einem Magengeschwür ins Krankenhaus eingeliefert werdet, haben wir für euch die besten Tipps und Tricks zusammengestellt mit Stress gut umzugehen.

  • Meditation: Das könnt ihr euch vielleicht nicht vorstellen, wenn ihr kein Yogi seid, aber sich einfach mal auf die Atmung zu konzentrieren und sowohl mental als auch körperlich runter zukommen, kann wahnsinnig erholsam sein. Bei dem Begriff Meditation neigt man immer dazu einen schwebenden alten Mann vor Augen zu haben, aber es geht einfach nur darum sich zu sammeln.
  • Musik: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Musik ein gutes Mittel gegen Stress ist. Besonders beruhigende Klänge, helfen dabei den Körper und das Gehirn zu entspannen.
  • Freunde: Sich einfach mal eine kurze Auszeit zu gönnen und mit Freunden zu quatschen kann Wunder für die Seele bewirken. Zusammen zu lachen, zu entspannen und einfach mal alle Sorgen zu vergessen, lässt das Leben gleich viel rosiger aussehen.
  • Ein wichtiger Punkt wurde eben erwähnt: Lachen! Durch ausgelassenes Lachen und echte Freude werden Endorphine ausgeschüttet, die ganz einfach bewirken, dass man sich wesentlich besser fühlt und alles nicht mehr ganz so schlimm erscheint.
  • Grüner Tee oder Matcha: Koffein bewirkt einen temporären, kurzweiligen Energieschub. Der Blutdruck wird kurz hochgefahren, aber nach kurzer Zeit fühlt man sich noch schlapper als vor dem Kaffee. Deshalb würden wir euch raten grünen Tee oder Matcha zu trinken. Kaffee bewirkt einen kurzweiligen Energieschub. Matcha und grüner Tee brauchen zwar länger um zu wirken, aber halten dafür länger an.
  • Bewegung: Sich mal richtig ordentlich auszupowern, oder auch nur für 5 Minuten zu bewegen, ist ein sehr gutes Mittel gegen Stress. Beim Joggen bekommt man immer gut den Kopf frei und auch nur einmal um den Block zu gehen hilft schon dabei die Gedanken zu sammeln. Nehmt euch Zeit für euch selbst! Wer Sport macht, weißt, dass man sich nach einem geschafften Lauf oder guten Workout gleich tausendmal besser fühlt. Dazu muss man gar nicht unbedingt rausgehen, sondern ihr könnt auch ganz entspannt Zuhause ein paar Übungen machen.
  • Organisation: Bekanntlich neigen die Deutschen ja sowieso dazu sehr strukturiert und organisiert zu sein, aber für all die Chaoten und Last Minute Menschen unter uns „A little structure never hurt nobody“… Sich eine To-Do Liste für jeden Tag anzulegen, ist da eventuell die beste Lösung. Diese darf aber auch nicht zu viele Punkte auf einmal haben, sondern muss realistisch und für euch auch gut umsetzbar sein. Eine Seite, die euch helfen könnte, findet ihr hier.

 

Wie ihr seht ist es gar nicht so schwer etwas Stress abzubauen. Egal wie du mit deinem Stress umgehst, nimm dir regelmäßig und kontinuierlich deine Auszeiten. So beugst du am besten einem Burn-out vor!

Vorausgesetzt du hast dich dafür entschieden zu studieren, stellt sich nun die Frage, was du denn studieren kannst. Allein in Deutschland gibt es mehr als 18.000 verschiedene Studiengänge und wenn man das Ausland noch dazu zieht, gibt es sicher viel mehr. Wie soll man sich da für nur einen Studiengang entscheiden?

Zu Beginn ist es immer einfacher auszuschließen was man nicht studieren möchte als zu sagen was man studieren möchte, deshalb sollte man zunächst über die Bereiche nachdenken, die einen überhaupt nicht interessieren, seien es die Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften oder Sprachen. Wenn man in der Richtung weiter geht, wird die Liste immer und immer kürzer.

Wahnsinnig hilfreich ist es ganz viele Gespräche zu führen, zum Einen, weil Andere einen vielleicht differenziert wahrnehmen und weil man sich teilweise bei langen Gesprächen selbst überrascht. Aber lasst euch von dieser Entscheidung nicht bis zum Äußersten stressen, denn es ist total okay den Studiengang zu wechseln, weil man merkt, dass es einem doch eher nicht liegt. Natürlich sollte man nicht jedes Semester das Studienfach verändern, aber lieber man stellt es nach einem halben Jahr fest als, dass man am Ende in dem Beruf sitzt und es einem überhaupt nicht gefällt.

Falls du jemand bist der sich überhaupt nicht entscheiden kann, dann wäre unser Tipp: Lass dir mit deiner Studienwahl so viel offen wie möglich. Als Physiker hast du wesentlich weniger Optionen auf dem Arbeitsmarkt als jemand der zum Beispiel Jura oder BWL studiert hat. Wenn die Frage des ungefähren Bereiches in dem man sich bewegen möchte dann aber geklärt ist, folgt die Wichtigkeit des Standortes. Ist mir die Stadt wichtiger oder der Studiengang? Möchte ich in Deutschland bleiben oder zieht es mich in ein anderes europäisches Land oder sogar auf einen anderen Kontinent?

Ein klarer Vorteil des Studiums innerhalb Deutschlands ist der Kostenfaktor. In so gut wie allen anderen europäischen Ländern muss man eine gute Stange Geld bezahlen, um dort zu studieren. England zum Beispiel hat sehr gute Universitäten, aber sie sind relativ teuer, wobei natürlich kein anderes Land so kostspielig ist wie Amerika. Ein europäisches Land hat aber auch sehr gute Universitäten und ist nicht mal annähernd so kostspielig, nämlich Holland. Bekannte und auch sehr gute Unis in Holland sind zum Beispiel die Universität Maastricht und die Universität Leiden.

Eine weitere Option für jemanden, der unbedingt auch im Ausland studieren möchte, wäre es den Bachelor in Deutschland zu machen und durch sehr gute Noten entweder seinen Master über ein Stipendium an der jeweiligen Schule zu machen oder eben diese zwei Jahre privat zu zahlen. Fangt nicht zu spät an mit der Planung , die Zeit rast meistens und man verpasst schnell wichtige Abgabetermine, weil man zum Beispiel an der eigenen Bachelorarbeit sitzt. Dazu noch als Tipp: Es gibt sehr viele Stipendien, die noch unentdeckt sind, sich breitflächig zu informieren was das anbelangt kann viele Möglichkeiten eröffnen.

Links:

  • studiengaenge.zeit.de/sit : Hier findet ihr einen von der Zeit zusammengestellten Test, der euch dabei helfen soll zu ermitteln was für ein Studiengang in Frage kommen könnte.
  • www.geva-institut.de : Der Geva Test ist auch ein Test, der sich damit befasst welches Berufsbild euren Fähigkeiten am meisten zuspricht. Dieser Test wird auch an vielen Schulen angeboten, also meldet euch für ihn an, um eurem Traumberuf etwas näher zu kommen.

Lassen wir die Option des Sabbatical beiseite und nun die Frage: „Mache ich eine Ausbildung, ein duales Studium oder ein klassisches Studium?“

Ob Bachelor-Studium, duales Studium oder Ausbildung, es gibt bei all diesen Optionen Vor-und Nachteile und primär Gedanken sollte man sich hierbei über die eigene Art und Weise zu lernen machen. Ist es für mich am besten in einem strukturierten, schul ähnlichen Rahmen meine Leistungen zu erbringen? Bin ich eher praktisch veranlagt und möchte nicht wieder die Schulbank drücken? Oder, bin ich für eine Symbiose und möchte sowohl einen schul ähnlichen Rahmen geboten bekommen, um mich auf der Theorieseite weiter zu bilden, als auch praxisorientiertes Lernen, bei dem ich zusätzlich richtige Berufserfahrung sammeln kann?

Für ein duales Studium und eine Ausbildung spricht die finanzielle Unabhängigkeit. Als Student ist man immer finanziell abhängig, sei es von den Eltern oder einem anderen Förderprogramm, aber als Auszubildende/r oder duale/r Student/in kann man sich sein eigenes Studenten Apartment durchaus auch selbst leisten. Braucht man keine eigene Wohnung, weil man weiterhin Zuhause wohnt, kann man das Geld für etwas anderes anlegen und hat geringe Ausgaben, aber einen stetigen Geldzufluss.

Vorausgesetzt, dass man sich anstrengt und gute Leistungen erbringt, ist die Wahrscheinlichkeit der Übernahme nach Abschluss der Ausbildung oder des dualen Studiums sehr groß. Dadurch bietet einem die Ausbildung schon mehr Gewissheit, als das reine Studium. Die Vorteile des Studiums überschneiden sich teils mit den Nachteilen der Ausbildung, denn statistisch gesehen hat man höhere Aufstiegschancen mit einem Hochschulabschluss und somit bessere Aussichten auf ein hohes Gehalt. Weiterhin sind weniger Akademiker arbeitslos als nicht Akademiker (2005 waren lediglich 2,5 % alles Akademiker erwerbslos), also hat man als Auszubildender zwar sicherere Chancen auf einen Job, aber nicht so gute Karrierechancen wie ein Studierender.

Zusätzlich gibt es auch viele private Universitäten, wie zum Beispiel die amd, die auch einen besonderen Schwerpunkt auf praktisches Lernen legen. Nachdem man also all die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bildungswege und die eigene Lernpräferenz analysiert hat, ist es schon etwas einfacher sich für eine Richtung zu entscheiden. Vor allem kann man durchaus beides machen, also an eine Ausbildung ein Studium anzuschließen ist nichts ungewöhnliches.

Hat man sich so eine innere logisch pro-contra Liste aufgestellt, ist die stetige paranoide und verängstigte innere Stimme für den Moment erstmal ruhig gestellt. Das alte Sprichwort: „Alle Wege führen nach Rom.“, ist auf den Werdegang bezogen insofern wahr, dass es heutzutage nicht mehr ganz so wichtig ist, dass man studiert und was man studiert. Dass ohne BWL, Jura oder Medizin nichts aus einem werden kann und dass man als Frau Geschichte studieren und einen adretten Juristen finden muss, ist veralteter als veraltet. Das wahre Problem heutzutage ist die riesige Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, denn circa 60% eines Jahrganges machen das Abitur und 77% aller Abiturienten beginnen ein Studium. Vor 25 Jahren haben etwas mehr als die Hälfte das Abitur abgeschlossen und nur etwa 72% der Studienberechtigten haben auch studiert.

Zusätzlich muss man sich heutzutage ja nicht nur mit der nationalen Konkurrenz, sondern auch noch der internationalen Konkurrenz messen. Hierbei ist unser Tipp: Macht etwas das euch richtig gefällt, weil man sich nur von der Masse abheben kann, wenn man mit voller Passion hinter seinem Beruf steht und echt Spaß dran hat. Klar, als Jurist verdient man statistisch gesehen mehr als eine Yogalehrerin, aber wenn Yoga total dein Ding ist und du es dir zu eigen machst, dann kann es sein, dass du am Ende daraus einen viel größeren Gewinn ziehst. Zusätzlich geht es ja auch nicht nur um das Materielle, sondern, dass man ungefähr 50 Jahre in seinem Beruf verbringen muss ohne einen Herzinfarkt oder ein Magengeschwür zu bekommen.

Im Ausland zu studieren ist zum einen reizvoll, weil man etwas komplett neues kennen lernt und auch wenn man für diverse Studiengänge, wie zum Beispiel Medizin, in Deutschland nicht den nötigen NC hat. Für Medizin ist eine sehr beliebte Stadt Budapest, es gibt jedoch auch gute Angebote in Estland. Aber wie funktioniert das überhaupt mit dem Studium im Ausland? Wie muss ich mich bewerben und was ist dabei zu beachten?

Ein Programm, welches das Studium im Ausland sehr simpel gestaltet, ist das sogenannte Erasmus Programm. Hierbei handelt es sich um ein EU-weites Programm, das Stipendien für Studenten austeilt, die ein Auslandssemester machen wollen. Dies ist vor allem ein guter Weg, da Erasmus sehr durchstrukturiert ist und man sich um vieles nicht kümmern muss. Zusätzlich bleiben viele Kosten erspart, da alle Studiengebühren erlassen werden, egal in welchem Land man studiert, und man zusätzlich noch monatliche Zuschüsse zwischen 50€ und 300€ bekommt.

Um dich bei Erasmus zu bewerben musst du folgenden Voraussetzungen entsprechen:

  • Du musst an deiner Universität regulär eingeschrieben sein
  • Du musst Staatsangehöriger eines EU Landes sein oder offiziell als Flüchtling anerkannt sein
  • Du musst die Sprache gut genug können um den Lehrveranstaltungen folgen zu können

 

Für die Bewerbung bei dem Erasmus-Programm benötigst du folgende Dokumente:

  • Motivationsschreiben
  • Notenübersicht
  • Lebenslauf
  • Sprachennachweis

 

Erasmus außen vor gelassen, wie bewerbe ich mich bei anderen Universitäten im Ausland?

 

Für Universitäten innerhalb des Vereinigten Königreiches gibt es eine übergreifende Plattform die sich UCAS nennt und bei uns Hochschulstart ähnelt. UCAS begleitet den gesamten Bewerbungsprozess und verschafft Übersicht über die verschiedenen Voraussetzungen an den jeweiligen Universitäten. Man kann sich hier bei maximal 5 verschiedenen Universitäten bewerben, wobei es spezielle Regelungen gibt für Oxford und Cambridge und für spezielle Studiengänge, wie zum Beispiel Zahnmedizin.

 

In Holland erfolgt die Bewerbung zunächst zentral über Studielink. An manchen Universitäten muss man sich zusätzlich direkt bewerben, aber wenn dies der Fall ist weist Studielink darauf hin. Für die Bewerbung sind keine Niederländisch Kenntnisse von Nöten, sondern man kann sich einfach auf Deutsch bewerben.

 

Für die deutschsprachige Universität in Budapest muss man sich über ein Online-Formular anmelden. Dazu müssen ein tabellarischer Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, ein ärztlicher Attest (wenn man Medizin studieren möchte), eine originale beglaubigte Kopie des Zeugnisses der Allgemeinen Hochschulreife und gegebenenfalls Informationen über Praktika eingereicht werden. Hinzukommend muss bei der Bewerbung eine einmalige Gebühr von 200€ gezahlt werden.

http://medizinstudium.semmelweis.hu/nav/bewerbung

In der Schweiz ist die Bewerbung von Universität zu Universität unterschiedlich, aber für alle gilt, dass ein Online-Formular mit einem gültigen Passfoto ausgefüllt werden muss. Die Schweiz und Deutschland haben ein bilateral Abkommen, welches bedeutet, dass der schweizerische Abschluss mit dem deutschen Abitur gleichgestellt ist, also muss man als Deutscher zunächst keinen Eignungstest machen. Wobei man zum Beispiel in der Universität St. Gallen an dem Eignungstest teilnehmen muss, da es hier meistens zu viele internationale Bewerber auf eine gesetzlich angelegte Anzahl von Plätzen gibt. Über die genaueren Details der Bewerbung müsst ihr euch auf der Internetseite der jeweiligen Hochschule genauer informieren, aber diese sind sehr übersichtlich gestaltet und machen die Suche relativ einfach.

Im Vorhinein muss man eine Anmeldung für das jeweilige College einfordern, Als internationaler Bewerber muss man auch, genauso wie die nationalen Bewerber, die SATs geschrieben und zusätzlich einen Englisch-Sprachtest gemacht haben, also TOEFL oder Cambridge. Zudem erwarten alle Amerikanischen Schulen ein Application Essay, aber genauere Informationen findet man dazu auf der jeweiligen Seite des Colleges an dem man sich bewerben will. Andere Formalien wie zum Beispiel Empfehlungsschreiben und dein Zeugnis musst du natürlich auch einschicken.

An den französischen Unis bewirbt man sich direkt und nicht über eine Plattform. Dies läuft zunächst über ein Online-Bewerbungsformular, welches man entweder direkt bei der Uni anfordert und dann zugeschickt bekommt oder direkt auf der Website der jeweiligen Universität runterlädt. In Frankreich gibt es per se keinen Numerus Clausus, sondern nach zwei Jahren ein Examen bei dem nur diejenigen weiter studieren dürfen, die dieses auch bestehen. Zusammen mit dem Bewerbungsformular muss man dann ein Antragsformular, das Abiturzeugnis und gegebenenfalls einen Nachweis der französisch Kenntnisse einschicken. Man sollte sich jedoch nochmal die Anforderungen der jeweiligen Universität angucken, denn es kann sein, dass noch zusätzliches verlangt wird.

Als EU Bürger muss man sich in Spanien über eine Plattform bewerben die UNDE (Universidad Nacional de Educatiòn a distancia) heißt.

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