Als Studierender tut es definitiv nie weh etwas Geld dazu zu verdienen und wenn es nur darum geht etwas unabhängiger von den eigenen Eltern zu sein. Aber worauf muss man als Student bei seinen Nebenjobs achten?

Wichtig ist vor allem anderen, dass du bei deinen Nebenjobs genau mitrechnest, denn sonst kann es am Ende geschehen, dass du wahnsinnig viele Abgaben leisten musst oder, dass einem anderes Geld, wie Kindergeld und BAföG, gestrichen wird. Ein paar Richtlinien an die man sich halten muss:

  • Du darfst man nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, da du sonst mehr arbeitest als studierst und der Job nicht mehr als Nebenjob gilt
  • Studenten, die Bafög beziehen, dürfen nicht mehr als 400€ im Monat verdienen, sonst bekommen sie weniger Geld
  • Du solltest nicht mehr als 8.354€ im Jahr verdienen, da du sonst Steuern zahlen muss

Anders als BAföG kann man sein Kindergeld immer bis einschließlich des 25. Lebensjahres erhalten, hierbei ist auch von keiner Bedeutung wieviel man verdient, sondern, dass man sich noch in der Ausbildungsphase befindet. Muss man während dieser Ausbildungsphase ein Pflichtpraktikum absolvieren, dann ist dieses auch Sozialsteuer frei. Ist das Praktikum jedoch freiwillig und nicht Teil eines Studiums oder ähnlichem, gelten keine Sonderregelungen und je nach Höhe der Vergütung, müssen Steuern gezahlt werden.

Bei diesen ganzen Kriterien stellt sich natürlich die Frage: Welche Jobs sind dann am besten für einen Studenten geeignet?

Am besten eignet sich eine Art Minijob, der das Stundenmaß von 20 pro Woche nicht überschreitet und je nachdem, ob man BAföG einbezieht, für nicht mehr als 400€ oder 450€ pro Monat angedacht ist. Beliebte Beispiele sind hierbei Kellnern, auf Messen arbeiten, Babysitten, Nachhilfe geben, als Promoterin arbeiten und vieles mehr. All diese kleinen Nebenjobs haben ihre Vor-und Nachteile und je nachdem wo die eigenen Talente liegen sollte man sich einen aussuchen. Wenn man zum Beispiel gut mit Kindern kann, dann ist Babysitten sehr leicht verdientes Geld. Ist man ein generell sehr offener und freundlicher Typ und hat eine Gabe dafür viele Teller auf einmal zu tragen ohne sie fallen zu lassen, dann ist Kellnern die beste Möglichkeit. Der eine oder andere Minijob lässt sich eigentlich immer finden, aber wie oben erwähnt ist es besonders wichtig, dass man die eigenen Einnahmen nicht aus den Augen verliert, da es sonst am Ende geschehen kann, dass man von dem geringen Geld, dass man einnimmt auch noch sehr viel abgeben muss.

Links und Tipps zum Jobfinden:

 

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