Das Akademiker ABC – #StayAcademic

Hier findest du das Akademiker ABC. In diesem werden einige wichtige Begriffe rund um das Studium erläutert.

Viel Spaß beim lesen.

 

A wie AStA

AStA steht für Allgemeiner Studierendenausschuss. Dieser ist an allen Hochschule für die Interessensvertretung der Studenten zuständig. Er wird jährlich vom Studierendenparlament gewählt. Seine Mitglieder sind Studenten der Universität.

B wie Bologna-Reform

Im Jahr 1999 wurde von den europäischen Bildungsministern in der Stadt Bologna beschlossen,  die Studienabschlüsse in Europa zu vereinheitlichen, um es Studenten und Professoren zu vereinfachen innerhalb Europas die Universität zu wechseln. Folglich wurde das Bachelor-Master-System eingeführt.

C wie Cum tempore

Studenten gewöhnen sich häufig sehr schnell daran, dass Vorlesungen oft eine akademische Viertelstunde später anfangen. Die Abkürzung „c.t.“ wird hinter der Ankündigung im Vorlesungsverzeichnis eingetragen, um auf dies hinzuweisen.

D wie Dissertation

In der Akademikersprache wird die Doktorarbeit auch Dissertation genannt.

E wie Erasmus

Das European Region Action Scheme for the Mobility of University Students ist ein Programm der Europäischen Kommission, mit dem Studenten für 3 bis 12 Monate an einer europäischen Partnerhochschule studieren können.

F wie Fakultät

Als Fakultät wird die Gesamtheit von Studienfächern eines bestimmten Fachgebietes bezeichnet.

G wie Grundstudium

Als Grundstudium werden die ersten Semester genannt, in denen Studenten die wichtigsten wissenschaftlichen Techniken und Grundlagen des Fachs kennenlernen. Die erlernten Techniken werden dann im Hauptstudium angewandt und verfeinert.

H wie Hörsaal

Jedem ist bekannt, dass der Hörsaal in erster Linie Veranstaltungsort der Vorlesungen ist, dennoch sind Erstsemester anfangs oft recht entsetzt, wie eng es auf den häufig völlig überfüllten Hörsaalbänken ist und wie schwer es sein kann sich zu konzentrieren.

I wie Immatrikulation

Als Immatrikulation wird die Einschreibung an der Hochschule bezeichnet.

J wie Juristische Notenskala

Die Notenskala im Jurastudium reicht von 0 (schlechteste Note) bis 18 (höchste Note) Punkten. Der Durchschnitt jedoch liegt bei 4 bis 6 Punkten.

K wie Kolloquium

Das Kolloquium ist eine Versammlung ambitionierter Wissenschaftler, bei der Vorträge gehalten und im Nachhinein ausdiskutiert werden.

L wie Latinum

Das kleine oder auch das große Latinum ist an den Universitäten heute häufig noch eine wichtige Grundlage für manche Studienfächer. Das wohl bekannteste Beispiel ist das Medizinstudium, in welchem sehr viel mit lateinischen Ausdrücken gearbeitet wird.

M wie Master

Der Master baut auf dem Bachelor-Abschluss auf. Er wird meist nach 2 bis 4 Semester erlangt. Er ist mit dem früheren deutschen Diplom gleichzusetzen.

N wie Numerus Clausus

Der Numerus Clausus ist die Zulassungsbeschränkung bei sehr stark nachgefragten Studiengängen. Wenn die Abiturnote schlechter ist als der vorgegebene Numerus Clausus müssen Studienanwärter häufig mehrere Semester warten, bis sie einen der begehrten Plätze erhalten.

O wie Orchideenfächer

Als Orchideenfächer bezeichnet man umgangssprachlich Fächer, die nur an wenigen Hochschulen angeboten werden. Sie werden häufig auch nur von sehr wenigen Studenten besucht ( z.B. Afrikanistik).

P wie Plagiat

Werden fremde Texte in eigene Arbeiten übernommen, ohne deren Quelle zu nennen, so wird dies als Plagiat bezeichnet. Wird man beim Plagiieren erwischt, so wird die Arbeit als nicht bestanden gewertet. Zudem wird mit Plagiaten häufig gegen das Urheberrecht verstoßen und es drohen Schadenersatzforderungen.

R wie Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit ist der Zeitraum, in dem idealerweise alle Prüfungsleistungen eines Studienganges erbracht werden. Bei einem Bachelorstudium liegt sie bei 6 bis 8 Semestern. Bei einem Masterstudium bei 2 bis 4 Semestern.

S wie Studentenwerke

Das Deutsche Studentenwerk ist ein Zusammenschluss  aus 58 Studentenwerken aus ganz Deutschland. Sie sind Institutionen, die sich für die Belange von Studenten einsetzen. Sie bearbeiten Bafög-Anträge, vergeben Wohnheimplätze und betreiben die Mensen der Universitäten.

T wie Teilzeitstudium

Ein Teilzeitstudium findet nur halbtags oder nur an einigen Tagen (häufig freitags und samstags) statt, und ist für Berufstätige, die sich noch weiterbilden wollen, und für alleinerziehende Mütter eine gute Alternative zu einem Vollzeitstudium.

U wie Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek ist ein ruhiger Ort zum Lernen und bietet die Fachlektüre, die Studenten für wissenschaftliche Arbeiten benötigen.

V wie Vorlesungsfreie Zeit

Die Vorlesungsfreie Zeit ist der Zeitraum von 3 Monaten am Ende des Wintersemesters (1. Oktober bis 31.März) und am Ende des Sommersemester (1.April bis 30. September). Sie ist jedoch nicht wie in der Schule als Ferien anzusehen, sondern wird häufig für Prüfungen, Hausarbeiten und Blockveranstaltungen genutzt. Viele Studenten nutzen sie auch für Praktika oder Auslandsaufenthalte.

W wie Werkstudent

Werkstudenten arbeiten maximal 20 Stunden die Woche neben ihrem Studium in einem Unternehmen, um Praxiserfahrung zu sammeln und / oder ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Z wie ZVS

ZVS steht für die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen. Sie ist für stark nachgefragte Studiengänge, wie zum Beispiel Psychologie, zuständig.

 

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