Neuer Job, neues Glück?
Der erste Eindruck entscheidet!

„You never get a second chance to make a first impression!“

Erste Eindrücke sagen viel über einen Menschen aus und erzeugen im Kopf des Gegenübers eine vorläufige Meinung. Ob diese nun richtig oder falsch ist, wird sich in der späteren Zusammenarbeit herausstellen, aber man sollte im Vorhinein alles Mögliche dafür tun, dass der Eindruck möglichst gut ausfällt. Eine Komponente, die man selbst nicht beeinflussen kann ist die Sympathie und damit das sogenannte „sich riechen können“. Es gibt vieles, das du aber selbst beeinflussen kannst. Wir haben aus dem Grund ein bisschen Recherche zu den „Dos und Don’ts“ des ersten Arbeitstages betrieben, also schreibt mit und passt auf. Egal ob Du neben dem Studium jobbst, ein Praktikum machst oder mit deinem frischen Diplom die erste Vollzeitstelle antrittst, die folgenden Tipps helfen in jeder Situation weiter.

Wir gliedern den Artikel mal wie damals in der Schule eine Charakterisierung, also von außen nach innen.

1.) Äußerlichkeiten

Das äußere Erscheinungsbild ist nicht nur für das Gegenüber relevant, sondern auch für einen selbst. Deshalb ist es zunächst wichtig, gepflegt und frisch zu erscheinen, also am besten nicht am Abend vorher feiern gehen und total fertig und übernächtigt erscheinen. Das „sich nicht riechen können“ ist natürlich nicht nur ein Bestandteil der Sympathie, sondern ist auch auf den tatsächlichen Geruch anzuwenden, deshalb solltest du am besten ohne Alkohol-, Knoblauch- oder sonstige Fahne auftauchen. Zur Frage wie man sich anziehen sollte und dem Thema Business vs Casual, lässt sich sagen, dass die Kleidung auch etwas für das eigene Selbstbewusstsein bewirken kann. Wenn du dich etwas schicker anziehst, wirst du im Zweifel selbstbewusster auftreten. Zusätzlich sind Sakko, Krawatte und Blazer schnell ausgezogen, aber man kommt sich inadäquat vor, wenn man als einziger z.B. ohne Krawatte im Raum steht. Aus diesem Grund gilt es, am ersten Tag immer eher overdressed als underdressed zu sein. Schmuck, Make-up und weiteres sollte auch am ersten Tag eher dezent gehalten werden und dann kannst du dich im Laufe der nächsten Tage an deine Kollegen anpassen. Gleiches gilt für Tattoos und Piercings, auch diese sollte am Anfang ggfs. besser bedeckt oder herausgenommen werden.

2.) Verhalten

Es ist ganz normal, wenn du am Anfang Nervös bist. Jeder möchte einen guten Eindruck machen, daher hier unsere Tipps für einen guten Start:

a.) Pünktlichkeit

Pünktlichkeit wird in Deutschland auf jeden Fall groß geschrieben, deshalb sollte man am ersten Tag lieber 15 Minuten vorher da sein, um direkt einen guten Eindruck zu erwecken.

b.) Begrüßung

Wie man den neuen Kollegen gegenübertritt ist sehr wichtig, da es der erste richtige Kontakt ist. Es gibt natürlich ein paar Benimmregeln, die klar sein sollten, wie, dass man nicht Kaugummikauend dasteht. Man sollte sich zwischen einer zu lässigen „Hallo, ich bin der/die Neue…“ und einem forschen über selbstbewussten Auftreten bewegen. Grundsätzlich ist jedoch alles besser, als gar nicht zu grüßen. Laut Personalexperten ist es zu aufdringlich, jedem die Hand hinzustrecken. Daher sollte man sich kurz mit einem freundlichen Lächeln vorstellen und darauf warten, dass das Gegenüber die Hand ausstreckt. Die Hände sollten aber auch nicht in der Hosentasche sein, da das zu lässig und desinteressiert wirkt.

Weiterhin solltest du mit Vorsicht herausfinden, wie es mit dem „Du“ und „Sie“ in der Firma gehandhabt wird. In einem älteren Betrieb wird meistens mehr Wert auf das Siezen gelegt, wohingegen sich in jungen Unternehmen schneller geduzt wird. Im Zweifel immer erstmal Siezen, dann ist man auf der sicheren Seite und kann sich entweder an den Ton des Unternehmens anpassen oder du wirst direkt von deinem Gegenüber zum Duzen aufgefordert.

c.) Einstand

Beim Einstand sollte Zurückhaltung gefeiert werden, weil es völlig daneben gehen kann, wenn du als gerade neuer Kollege an deinem ersten Arbeitstag direkt mit Alkohol um die Ecke kommst. Es kann sogar sehr gut sein, dass das in der Firma grundsätzlich verboten ist. Daher gilt es, wie in allen anderen Bereichen, du solltest dir erstmal die Unternehmenskultur anschauen und dann überlegen, wann du das erste Mal mit deinen Kollegen ein Bierchen trinken gehen kannst. Am ersten Tag erwartet auch noch niemand von dir, dass du mit einem riesigen Kuchen auftauchst. Das ist wahrscheinlich eher angebracht nachdem die Probezeit abgelaufen ist.

d.) No-Gos

Es könnten beispielsweise unterschwellige Konflikte zwischen einigen Mitarbeiten bestehen, da solltest du dich auf jeden Fall heraushalten. Lass dich nicht mit in Lästereien hineinziehen, dass macht schnell die Runde und keinen guten Eindruck. Auch mit anderweitiger Kritik ist am Anfang Zurückhaltung angesagt. Zunächst geht es ja darum, dass du dich einfindest und nicht gleich bestehende Prozesse veränderst. Auch wenn es konstruktiv gemeint ist, entsteht leicht ein arroganter Eindruck. Mach dir Notizen und sprich die Punkte einfach etwas später an. Vermeide auch ausführliche Geschichten über den alten Arbeitgeber. Dabei ist es egal, ob du diesen lobst oder schlecht redest, du solltest bereit für etwas Neues sein und das auch vermitteln. Eine private Anekdote kann dagegen sympatisch wirken, achte nur darauf nicht zu lange von dir zu erzählen und gibt nicht gleich zu private Details preis.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Verhalten und die Kleidung natürlich auch an den jeweiligen Betrieb oder das Unternehmen angepasst werden muss. In einer Bank gibt es zum Beispiel deutlich strengere Regeln, als in einem kleinen Start-up Unternehmen. Vielleicht konntest du durch dein Vorstellungsgespräch schon einen kleinen Einblick in das Unternehmen gewinnen. In der Regel hast du im Bewerbungsverfahren auch jemanden aus der Personalabteilungen kennengelernt. Rufe diese Person doch einfach vor deinem Start an und Erfrage, wie bestimmte Dinge im Unternehmen gehandhabt werden. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit auf der Internetseite nachzusehen und zu schauen, ob du Antworten auf deine Fragen bekommst. In manchen Unternehmen gibt es auch eine Art Patensystem, in welchem du einen Mitarbeiter zugeordnet bekommst, der dich unter seine Fittiche nimmt, um dir die ersten Tage zu erleichtern. Durch ihn kannst du dir ebenfalls deine Fragen beantworten lassen.

Zusammengefasst, solltest du also am ersten Tag generell eher dezent, aber freundlich und offen auftreten, dann wird es alles wie von selbst gehen.

Wir wünschen dir viel Erfolg und Spaß an deinem ersten Arbeitstag!

#StayWorking
#StayLiked

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