Reisen nach dem Abitur – #StayExploring

Die Abitur Klausuren stehen kurz vor der Tür, Lehrer geben dir das Gefühl du hättest in der sechsten Klasse anfangen sollen zu lernen und jetzt musst du dir auch noch überlegen was nach diesem ganzen Stress kommen soll.

18.044, die Anzahl an Studiengängen zu Zeiten des Wintersemesters 2015/2016. Diese beinhalten 8.298 Bachelor und 8.099 weitere Master Studiengänge. Von diesen Zahlen wird aber nur einer von vielen Bereichen abgedeckt, denn es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die sich nach dem erfolgreichen Abschluss des Abiturs präsentieren. Hier zum Beispiel das Gap Year, welches vor allem in Deutschland eine sehr prominente Option ist und durchaus seine Vorteile hat, vorausgesetzt es wird sinnvoll genutzt. Für die intelligente Planung des Jahres findet ihr am Ende des Artikels hilfreiche Links.

Ein Jahr Zuhause herumzusitzen und seine Zeit zu vergeuden scheint nicht sehr pragmatisch und vor allem möchte viele auch bald ihre eigene Studentenbude haben und nicht mehr in der Wohnung der Eltern feststecken. Neue Erfahrungen auf anderen Kontinenten zu sammeln, fremde Kulturen kennen zu lernen, sich eine neue Sprache anzueignen und ein Jahr lang eventuell auch Arbeitserfahrung zu sammeln, klingt nach zwölf Jahren Schulbank drücken definitiv reizvoll. Endlich kommt man mal aus der gewohnten Umgebung raus und das erste Stück Unabhängigkeit ist gewonnen.

Bekanntermaßen ist es in dem heutigen Arbeitsmarkt sehr wichtig, dass man möglichst gut Englisch spricht, was man zum Beispiel bei Work and Travel durch Australien lernen kann. Dabei erlebt man nicht nur ein anderes Land, sondern auch andere Menschen. Die Reise alleine anzugehen scheint im Vorhinein etwas unheimlich, aber du kannst dir ganz sicher sein, dass du auf der Reise neue Kontakte knüpfen wirst und nie einsam bist. Zusätzlich lernt man bewiesenermaßen eine Sprache schneller, wenn man direkt von ihr umgeben ist und nicht in einer Sprachschule, die sich am besten auch noch in der eigenen Heimatstadt befindet.

Bezüglich der „Work“ Komponente musst du auf jeden Fall Vorsicht bewahren, denn viele der Organisationen, die ihre Dienste im Internet anbieten nutzen einen aus und lassen einen unter den schlimmsten Konditionen arbeiten. Unser Rat: Versucht lieber über Freunde von Freunden von Freunden an Arbeit zu kommen oder prüft im Vorhinein wirklich genau, welche Seiten vertrauenswürdig sind und welche nicht. Am besten ist es, ihr plant alles selbst! Ihr spart Geld, das ihr für die Reise benutzen könnt und stellt sicher, dass ihr nicht irgendwo im Nirgendwo landet. Es ist auch nicht zwingend notwendig, dass man alles vorher plant, denn viele Stellenanzeigen findet man vor Ort, über neue Bekannte, am schwarzen Brett des Hostels und so weiter.

Letzten Endes kann ein Gap Year sicher eine tolle Sache sein, vor allem für diejenigen, die überhaupt keine Idee haben in welche Richtung es für sie gehen soll, aber unbedingt etwas unbekanntes erleben wollen. Wenn ihr euch für das Jahr Pause entscheidet, dann stellt sicher, dass ihr es wirklich nutzt! Denn das lohnt sich nicht nur am meisten für den Lebenslauf, sondern auch für euch selbst. Seht so viel wie ihr könnt, lernt so viel neues kennen wie nur irgendwie möglich und vor allem, packt die Gelegenheit beim Schopf und erweitert euren Horizont. In euer eigenes gemütliches Studenten Apartment könnt ihr danach einziehen, also taucht in unbekannte Kulturen ein und mischt euch unter die Einheimischen.

Tipp: Wenn ihr einen möglichst günstigen Flug sucht, dann guckt nicht nur bei eurem Heimatflughafen, sondern bei möglichst vielen verschiedenen Flughäfen! Teilweise gibt es eine Differenz von 200 € und mehr und das Bus oder Bahn Ticket zu dem jeweiligen Flughafen kostet nicht mal annähernd so viel.

 

Links für die eigene Travel Planung:

 



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