Der 3-Schritte-Lernplan für die stressfreie Prüfungsphase
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Einen Lernplan erstellen
Man denkt so gut wie immer, dass man noch Zeit hat, sich mit der Prüfungsvorbereitung zu beschäftigen. Doch dann kommt die Prüfungsphase im Januar und Februar oft schneller als gedacht. Während der Dezember voll mit Lehrveranstaltungen, Terminen und Feiertage ist, rücken dann auf einmal die Tage bis zur Klausur immer weiter näher. Um Stress zu vermeiden und die Balance zwischen Lernen und Freizeit zu finden, lohnt sich für Studenten die frühe Lernplanung, idealerweise schon im November.
Also, hast du schon darüber nachgedacht, einen Lernplan zu erstellen? Lautet deine Antwort „Nein“? Dann wird es endlich Zeit, denn wenn du einen Lernplan erstellen kannst, ist schon die halbe Miete gesichert. Das Erstellen eines Lernplans hilft dir nämlich, all deine Studieninhalte zu ordnen, relevante Themen zu priorisieren und deine Zeit optimal zu nutzen. Ein individueller Lernplan bietet viele Vorteile und sorgt dafür, dass du entspannt und strukturiert für deine Prüfung lernen kannst.
Mit diesem 3-Schritte-Plan lernst du, wie du deinen Lernplan im Studium sinnvoll erstellst und welche Vorlagen dir helfen. Vor allem, wie du Schritt für Schritt einen effektiven Lernplan entwickelst, den du flexibel an deine Lerntage und deinen Wochenplan anpassen kannst.
Schritt 1: Lerninhalt strukturieren & Lernplan erstellen
Bevor du mit dem Lernen loslegst, solltest du alle relevanten Themen aus deinen Vorlesungen, Übungen und Seminaren sammeln. Mach dir Gedanken darüber, wie viele Wochen bis zum Prüfungstermin bleiben und wie viel Zeit zum Lernen für dich realistisch ist.
Ob Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Klausur, die Vorteile eines Lernplans genießt du in jedem Bereich. Verschaffe dir also mit einem persönlichen Lernplan einen Überblick, denn ein klarer Überblick hilft dir festzustellen, wie viel Zeit zu investieren ist, um dich gut auf deine Prüfung vorzubereiten.
Lernerfolg mit Übersicht und Vorlagen schaffen
Zu deinem Lernerfolg führt dich ein strukturierter Lernplan mit einer passenden Vorlage, zum Beispiel in Excel. Ein Wochenplan wird dir Klarheit darüber verschaffen, wann du lernen solltest, welche Lerneinheiten anstehen und wie dein fertiger Lernplan aussehen kann.
Solche Vorlagen können das Lernen enorm vereinfachen, denn du siehst sofort:
- welche Inhalte zu bearbeiten sind
- wie viele Lerneinheiten du pro Kapitel brauchst
- wie viel Zeit du pro Tag oder Woche einplanen kannst
- wie dein persönlicher Rhythmus aussieht
Denk aber unbedingt daran Pufferzeiten einzuplanen, damit dein Lernplan nicht zu eng wird. Diese helfen dir, flexibel zu bleiben und Stress zu vermeiden, falls ein Thema mehr Zeit benötigt oder spontan mal etwas dazwischenkommt.
Pufferzeiten anhand von Deadlines einplanen
Häufig tritt der Fehler auf, dass Studenten ihre Zeit zu knapp kalkulieren und kurz vor den Deadlines noch merken, dass noch nicht alles geschafft ist. Plane daher unbedingt eine Pufferzeit pro Woche in deinen Zeitplan ein. Musst du kurz vor der Prüfung noch ein Kapitel wiederholen oder schlechtere Tage haben, sorgt die Pufferzone dafür, dass du nicht in Zeitnot gerätst.
Lernstoff in kleine Lerneinheiten teilen
Unterteile deinen Lernstoff in verständliche, kleine Lerneinheiten. Mit einer kleinen Lerneinheit bleibst du effizient und kannst deinen Fortschritt noch leichter überprüfen.
Eigene Lernpläne erstellen: Beispiel Lernplan (für 1 Woche)
Folgende Vorlage zeigt dir, wie ein fertiger Lernplan aussehen kann:
Diese Lernplanvorlage kannst du flexibel an dein Semester, deine Prüfungstermine und deine Lernphase anpassen und weißt dadurch genau, wann du welche Inhalte lernen möchtest
Schritt 2: Prüfungsvorbereitung mit Lernmethoden
Hast du deinen Lernplan erstellt, geht es darum, die Zeit auch effizient zu nutzen. Dafür eignen sich Lernmethoden, die wissenschaftlich belegt sind und dir helfen, Lernstoff besser zu merken.
Pomodoro-Technik für fokussierte Lernsessions
Mit der Pomodoro-Technik teilst du deine Lernzeit in klare Abschnitte ein:
- Konzentriert lernen: 25 Minuten
- Pause: 5 Minuten
Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn du deine Zeit optimal nutzen willst.
Active Recall & Wiederholung
Bei der Active Recall Methode fragst du dich aktiv ab, um dein Langzeitgedächtnis zu stärken. Das ist ideal, weil du jederzeit überprüfen kannst, was du wirklich im Kopf behalten hast.
Lernmethoden sinnvoll kombinieren
Natürlich kannst du auch verschiedene Methoden kombinieren wie z. B. Mindmaps, Zusammenfassungen, Karteikarten oder Übungsaufgaben. Probiere sie aus und finde heraus, wie du am besten lernen kannst.
Schritt 3: Prüfungsphase mit Energie, Schlaf & Balance meistern
Denk daran, um konzentriert und motiviert zu lernen, brauchst du Energie, ausreichend Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.
Genug Schlaf & Lerntage planen
Plane dir regelmäßige Lerntage, an denen du deinen individuellen Lernplan verfolgst. Schlafe ausreichend (7–9 Stunden), um konzentriert zu bleiben und Lernstoff besser zu speichern.
Ernährung für mehr Fokus
Bleibe mit leichter, nährstoffreicher Ernährung wie Obst, Haferflocken, Suppen oder Nüssen motiviert. Gute Ernährung = effiziente Lernzeit.
Balance fördern & Stress vermeiden
Um beim Lernen Stress zu vermeiden solltest du regelmäßig Pausen einführen, damit du frische Luft schnappen und dich bewegen kannst. Diese Routinen helfen dir, ausgeglichen zu bleiben.
Zusammenfassung: Klarer Lernplan = stressfreie Prüfungsphase
- Lernzeit planen
- Lernplan und Vorlagen erstellen
- Pufferzeiten einplanen
- Lernmethode festlegen
- frühzeitig beginnen
- regelmäßige Wiederholungen einbauen, so gestaltest du deine Prüfungsvorbereitung effektiv:
Mit dem 3-Schritte-Lernplan gehst du deine Klausuren gut vorbereitet, fokussiert und ohne unnötigen Stress an. Starte jetzt, das ist der richtige Zeitpunkt. Für effektives Lernen, das sogar Spaß macht, stellen wir dir die besten Lernmethoden vor.
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Viel Erfolg!
Das Staytoo-Team